Tipps zum Sprachenlernen
Die besten Sprachenlern-Tipps von Assimil
Sprachenlernen ist keine Zauberei - aber mit den richtigen Tricks kommen Sie schneller und vor allem leichter ans Ziel. Wir haben Ihnen hier die besten Sprachlerntipps aus der Praxis zusammengestellt.
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Wie haben Sie Ihre Muttersprache gelernt?
Die Sprache, die Sie beinahe perfekt sprechen, haben Sie nie gelernt, sondern ganz progressiv entdeckt und kennengelernt! Sie wurden tagtäglich mit ihr konfrontiert und haben versucht, sie zu interpretieren bzw. zu verstehen. Erst später haben Sie mit dem Nachsprechen begonnen und eigene Sätze gebildet.
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Erwachsene lernen nicht mehr so schnell wie Kinder?
Ein Kind braucht viel Zeit, um seine Muttersprache einigermaßen zu verstehen, und noch mehr Zeit, um sie korrekt zu sprechen. Es dauert ein paar Jahre, bis es sich traut, komplexe Formulierungen anzuwenden. Als Erwachsener sollten Sie sich, was das Sprachenlernen betrifft, Kinder als Vorbild nehmen: Sich Zeit lassen und vor allem keine Komplexe haben!
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Sprachunbegabt?
Viele - vielleicht auch Sie - denken, dass sie einfach sprachunbegabt sind. Warum? Weil Sie in der Schule keine Fremdsprache richtig gelernt haben und der einmalige Versuch, eine Sprache zu erlernen, auch später fehlgeschlagen ist. Wir behaupten dagegen, dass ALLE sprachbegabt sind. Sie sind der beste Beweis dafür: Sie sprechen eine Sprache, die in dem Ruf steht, sehr schwierig zu sein: Deutsch.
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Vokabeln büffeln ist das A und O?
Machen Sie es sich nicht unnötig schwer. Vokabelnbüffeln bzw. das Auswendiglernen von Texten verwandelt Sie nur in einen Papagei. Wichtig ist, dass Sie die Wörter im Kontext - in einem Satz, in einem Dialog, in Übungen - immer wieder antreffen. Nach und nach werden Sie sie erkennen und verstehen, und schließlich werden sie assimiliert. Im Anschluss daran werden Sie diese Wörter ganz spontan einsetzen können.
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Erst die Grammatik, denn ohne Grammatik geht nichts?
Wann haben Sie erfahren, dass es eine deutsche Grammatik gibt? Wahrscheinlich erst, als Sie schon fehlerfrei sprechen konnten...! Deshalb sollten Sie sich beim Sprachenlernen nicht durch die Grammatik einschüchtern lassen. Zu Beginn gehen Sie intuitiv an die Sprache heran, und was unbedingt notwendig ist, wird Ihnen sowieso rechtzeitig erklärt.
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Sprachen lernen wie im Schlaf?
Warum nicht, wenn Sie jemanden kennen, bei dem es funktioniert hat? Dann probieren Sie es ruhig aus. Unserer Meinung nach ist der Schlaf sehr wichtig fürs Lernen, aber nur, weil man im Schlaf bearbeitet, was man im wachen Zustand erlebt hat. Umso wichtiger ist es deshalb, dass man sich tagsüber und am besten Tag für Tag mit der Sprache beschäftigt.
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Lernen mit einem Buch ohne Lehrer ist unmöglich?
Sicher macht es mehr Spaß, in einer Gruppe zu lernen, und ein Lehrer kann ohne Zweifel motivierend wirken. Wichtig ist aber vor allem beim Sprachenlernen, dass man sich täglich mit der Materie beschäftigt, und zwar dort, wo man gerade Zeit hat. Da hat sicher das Buch gegenüber einem Lehrer gewisse Vorteile...
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Morgen werde ich alles nachholen!
Das natürliche Sprachenlernen basiert auf ständiger Wiederholung. Ein Wort, dem Sie zum ersten Mal begegnen, werden Sie wahrscheinlich sechs Mal vergessen, bis Sie es assimiliert (verinnerlicht) haben. Deshalb ist es wichtiger, sich regelmäßig und für kurze Zeit mit einer Sprache zu beschäftigen, anstatt sich nur am Wochenende stundenlang damit zu quälen.
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Ich habe doch keine Zeit!
Sie arbeiten/studieren, haben eine Familie, einen Freundeskreis und dazu noch ein paar Hobbies... Wie sollten Sie noch die Zeit finden, eine Sprache zu lernen! Was auf den ersten Blick schier unmöglich erscheint, ist machbar. Lernen Sie, Ihre "freie Zeit" fürs Sprachenlernen einzusetzen:
Im Bus, in der Bahn, sogar im Auto (mit den Tonaufnahmen), während Ihrer Kaffee- oder Zigaretten-Pause, usw.
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