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Sprachen lernen mit der ASSIMIL-Methode
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 ASSIMIL-Methode   

Vorwort
Lernen mit ASSIMIL
Doppelt lehrt besser I
Doppelt lehrt besser II
Sprachenlern-Tipps
Und wie lernt man eine Sprache mit Assimil?


Zunächst einmal sollten Sie das Lernen mit Assimil nicht als Arbeit betrachten, eher als Hobby. Wir versprechen Ihnen, dass Sie mit dieser Einstellung innerhalb weniger Monate in der Lage sind, eine Fremdsprache zu verstehen und in einigen weiteren Monaten fließend zu sprechen, jedoch nur unter zwei Bedingungen:

1) Sie sollen jegliche überflüssige geistige Anspannung und übertriebene Lernbemühungen vermeiden. Beides führt lediglich zu einer Lähmung Ihrer natürlichen Assimilierungsfähigkeiten.

2) Sie beschäftigen sich JEDEN TAG ein bisschen mit der Sprache.

Lernen Sie ohne Anstrengung, aber mit Aufmerksamkeit, so, als würden Sie sich die Spielregeln eines neuen Gesellschaftsspiels durchlesen.

Sie müssen und sollen NICHTS auswendig lernen.

Nehmen Sie die Beispiellektion auf den vorigen Seiten: Sie lesen den ersten Satz des fremdsprachigen Textes und vergleichen ihn Wort für Wort mit seiner Lautschrift und mit der Übersetzung. Lesen Sie den Satz erneut, diesmal laut, und verfahren Sie so auch mit allen weiteren Sätzen. Am Ende sollten Sie den gesamten Text noch einmal laut lesen und nur bei den Wörtern die Lautschrift oder Übersetzung ansehen, bei denen Sie hinsichtlich Aussprache oder Bedeutung unsicher sind.

Die Ziffern im fremdsprachigen Text (1,2) verweisen auf Anmerkungen. Lesen Sie zu jedem mit einer Ziffer versehenen Satz die entsprechende Anmerkung aufmerksam durch.

Im Anschluss an jede Lektion folgt eine aus Einzelsätzen bestehende Verständnisübung. Ziel ist es, noch besser mit den Wörtern und Redewendungen der aktuellen Lektion und aller vorhergehenden Lektionen vertraut zu werden. Diese Übungen enthalten weder neue Wörter noch Hinweise zur Lautschrift. Auf der rechten Buchseite finden Sie die Übersetzung der Übungssätze. Sie verfahren bei dieser Übung wie mit der Lektion: Jeder Satz wird mehrmals laut aus dem Buch gelesen, dann wiederholt, ohne ins Buch zu schauen.

Natürlich beherrschen Sie damit den Stoff der Lektion nicht komplett. Sie sollten ihn daher am nächsten Tag (oder ein, zwei Stunden später, je nach Zeitgestaltung oder Lernrhythmus) noch einmal durchlesen, und erst dann zur nächsten Lektion übergehen. Sie werden fest- stellen, dass Sie viel effizienter lernen, wenn Sie den Stoff auf diese Weise täglich wiederholen. Würden Sie dagegen den Text zigmal hintereinander lesen, so würden Sie ihn zwar im Moment beherrschen, jedoch nicht langfristig, was Sie entmutigen würde.

Jede neue Lektion vertieft die in den bereits durchgearbeiteten Lektionen erworbenen Kenntnisse.

Durch das wiederholte Aufgreifen teilweise bekannter Konstruktionen und Wörter werden diese immer vertrauter. Begnügen Sie sich damit, den Text zu verstehen, ohne zu versuchen, ihn ins Deutsche zu übersetzen.

Ebenso, wie ein kleines Kind versteht, was man zu ihm sagt, lange bevor es selbst zu sprechen beginnt, müssen auch Sie zunächst eine Phase der passiven Assimilierung durchlaufen. Das Buch sagt Ihnen, wann es Zeit ist, mit der "2. Welle" anzufangen, bei der Sie wieder vorne im Buch beginnen und mühelos zur "aktiven Phase" übergehen.

Doch auch die "passive Phase" ist interessant, denn die Lektionen bestehen aus abgeschlossenen Geschichten und Anekdoten. Nach ca. 10 Lektionen können Sie versuchen, die Bedeutung neuer Wörter aus dem Kontext zu erschließen, anstatt jedesmal auf die Übersetzung zu schauen, und schon bald wird es Ihnen Spaß machen, Ihren Scharfsinn auf diese Weise zu trainieren.

Der Lernerfolg hängt wesentlich von der Regelmäßigkeit ab, mit der Sie lernen.

Ziel ist nicht, stundenlang ununterbrochen zu lernen, sondern, sich jeden Tag etwa 20 bis 30 Minuten - oder zwei Mal eine Viertelstunde - mit gleichmäßiger Aufmerksamkeit mit der Sprache zu befassen. Um Ihnen diese Aufgabe zu erleichtern und das Lernen für Sie angenehm zu gestalten, haben wir uns bemüht, die Lektionen so interessant wie möglich zu machen.

Die Tonaufnahmen machen die Texte noch lebendiger. Sie führen die "authentische" und mit Ausdruck gesprochene Fremdsprache aus dem Mund von Muttersprachlern vor, und das Lernen wird noch unterhaltsamer. Die Tonaufnahmen sind auch ein gutes Lernmittel, wenn Sie einmal keine Lust haben, sich durch die Lautschrift im Buch zu arbeiten. Sie stellen außerdem einen nicht zu unterschätzenden Anreiz dar, denn sie geben Ihnen die Sicherheit, dass Sie im fremden Land oder beim Kontakt mit seinen Menschen auf Anhieb die Sprache verstehen und sich verständlich machen können.

 

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